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Samstag, 20. September 2014

pulled pork



Wir haben ein weiteres, unglaublich gutes Gericht ausprobiert und sind davon restlos begeistert. Es ist das berühmte PULLED PORK was nichts anderes als gerupfte Schweineschulter bedeutet. 
Dieses Gericht ist sehr einfach in der Zubereitung, alles was man braucht ist Fleisch von sehr guter Qualität, ein Paar Gewürze und ein Backofen. Dieses Gericht ist ein super Tipp, wenn man ein Paar Freunde zu Essen eingeladen hat, man bereitet das Fleisch morgens oder vormittags vor, man schiebt es für 6 Stunden in den Ofen und man macht sich einen entspannten Tag:) 
Das Rezept dafür ist praktisch überall zu im Internet finden:)
Wir haben auch eins im Netz gefunden und für unsere Bedürfnisse verändert. Leider weiß ich nicht mehr auf welcher Internetseite ich es gefunden habe. 


Ich möchte noch unsere wunderbare Fleischerei in Beverungen-Herstelle erwähnen, Liebe Frau Heitmann, lieber Herr Heitmann, herzlichen Dank für dieses wunderbare Stück Fleisch, wir sind wie immer von der Qualität begeistert!:))


























PULLED PORK

Portion für 8-10 Personen

3,5 kg durchwachsener Schweineschulter am Knochen
4 Knoblauchzehen
50 ml Olivenöl
3 EL süßer Paprikapulver  
3 EL scharfer Paprikapulver 
4-6 EL Meersalz
1,5 EL frisch gemahlener  Pfeffer
3 TL gemahlener Piment
3 TL gemahlener Koriander
500 ml guter Apfelsaft 
3 EL Rohrzucker


Den Backofen auf 120 Grad vorheizen. Den Knoblauch zusammen mit dem Olivenöl im Mörser zu einer Paste verarbeiten und das Fleisch damit einreiben. 
Aus den Gewürzen eine Gewürzmischung herstellen und das Fleisch einreiben. Den Rohrzucker im Apfelsaft auflösen. Das Fleisch in einen Bräter legen, den Apfelsaft dazu gießen und in ein vorgeheizten Backofen schieben. Tipp: Fall ihr einen Bräter aus Gusseisen benutzt, sollte der Bräter im Backofen mit vorgeheizt werden. 
Das Fleisch 6 Stunden bei 120 Grad garen. 
Nach dieser Zeit soll das Fleisch 1 Stunde im Bratensaft ruhen.
Anschließend das Fleisch rausnehmen, den Bratensaft in einem kleineren Topf etwa 45 Minuten auf dem Herd reduzieren, bis er eine sirupartige Konsistenz bekommt. 
In Zwischenzeit das Fleisch vom Knochen trennen, und mit Hilfe einer Gabel in Fasern auseinander zupfen, da das Fleisch unglaublich zart und weich ist, geht es sehr schnell und einfach. Das gerupfte Fleisch zurück in den Bräter geben, ein Teil der reduzierten Sauce darüber verteilen und miteinder vermengen. Die Sauce wird durch das reduzieren ziemlich würzig und kräftig im Geschmack, deswegen am besten die restliche Sauce auf den Tisch stellen, für diejenigen, die etwas mehr Würze brauchen. 

Das Fleisch isst man am besten als Sandwich, wir haben ein Fladenbrot genommen, es schmecken aber ganz hervorragend Hamburgerbrötchen oder normale Weizenbrötchen dazu.
Als Beilage haben wir uns für ein Coleslaw Salat aus Rotkraut, Weißkraut, Karotte, Zwiebel, Mohn mit Yoghurt, Mayonnaise, Senf Sauce entschieden. Es schmeckt natürlich auch ganz einfaches Gemüse wie Tomaten, Gurke, Paprikastreifen, einfaches Krautsalat, Eisbergsalat oder Avocado dazu. 





Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachkochen, es lohnt sich!:) 
Kasia






Sonntag, 10. August 2014

Räucherlachs vom Grill / smoked salmon



In diesem Sommer ist dies eines unser Lieblingsgerichte. Auf dem Grill geräucherter Lachs. So einfach und so gut! Viele unserer Freunde und Bekannten haben nach diesem Gericht und dem Rezept dazu gefragt, daher habe ich es jetzt für euch aufgeschrieben. Ein richtiges Rezept gibt es eigentlich nicht, man nimmt ein Paar gute Zutaten, ein Paar Kräuter und Gewürze, ein Grill und ein phantastisches Sommeressen ist fertig! Hier muss man mit viel Gefühl grillen.




Wir kaufen in der Regel 1 kg frischen Lachs. Für zwei Personen ist das viel zu viel, aber wir essen ihn dann anschließen kalt in anderen Gerichten, wie Salat oder Pasta. 




Es gibt auf dem Markt einige Hersteller, die Räucherspäne anbieten, es gibt verschiedene Holzarten, die einen bestimmten Geschmack abgeben. Wir haben uns diesmal für das Apfelholz entschieden, wer es kräftiger mag kann auch Buchenspäne nehmen. 





Den Lachs in einem Bett aus Alufolie oder eine Grillschale auf den heißen Grill legen, hier ist es wichtig auf   indirekter Hitze zu grillen, sonst wird der Fisch zu schnell gar, trocken und verbringt zu wenig Zeit im Rauch. 




Die Holzspäne sollen ein Paar Stunden im Wasser eingeweicht werden. Je feuchter sie sind, desto mehr Rauch geben sie ab und ihr bekommt mehr Raucharoma in euren Lachs. Sind sie zu trocken verbrennen sie einfach. Deckel nicht vergessen, sonst wird das räuchern nichts!





Der Fisch ist fertig wenn er seine Farbe leicht verändert, von rosig in hellorange und auf der Oberfläche in der Mitte das Eiweiß in weißen Eiweißlocken gerinnt. Buche räuchert stärker, entsprechend dunkler würde der Fisch. Die Zitronen verlieren auf dem Grill ihre säure und entwickeln eine fantastisch holzig-süße Note.




Zu dem Lachs passt sehr ein frischer Gurkensalat mit viel Dill und Schmand, Weißbrot oder gegrillte Kartoffelhälften. 




Durch die indirekte Hitze also ein langsames Garen wird der Fisch unglaublich saftig und zart. Er zergeht auf der Zunge...


         Gegrillte Avocados mit einer Vinaigrette aus Tomaten und Kräutern passen hervorragend zum Fisch.



Ich hoffe ich konnte Euch Appetit auf ein gutes und einfaches Essen machen und ihr ihr werdet genauso begeistert sein wie wir! J


Ich wünsche Euch eine gute Woche, genießt den Sommer! J

Kasia 



Freitag, 1. August 2014

Gremolata



Kennt ihr Gremolata? Es ist eine aromatische Würzmischung aus der italienischen Küche. Gremolata verleiht   herzhaften Gerichten wie gegrilltes Fleisch, Schmorgerichten oder Gemüse eine wunderbar frische und sommerliche Note. Das bekannte Gericht Ossobuco kann man sich gar nicht ohne Gremolata vorstellen:) 
Gremolata wird klassisch aus Zitronenschale, Knoblauch und Petersilie zubereitet. Dir Zitronenschale wird fein gerieben, alles anderen Zutaten klein gehackt und miteinander vermischt. Fertig! J


Neulich haben wir besonders gutes Fleisch auf den Teller bekommen:  Dry Aged Ribeye Steaks. Es ist eine besondere Reifemethode für Rindfleisch. Das Fleisch wird 21-28 Tage bei kontrollierter Luftfeuchtigkeit und Temperatur am Knochen abgehangen. Der Geschmack der Steaks ist einfach zu gut!!
Wenn ihr mehr darüber erfahren möchtet, hier sind noch mehr Infos. 



Gremolata

Portion für 2 Prs.

1 Bio Zitrone (wichtig, da die Schale ungespritzt sein muss)
2 große Knoblauchzehen
1 großes Bund glatte Petersilie

die Zitrone unter heißem Wasser gut abspülen, trocknen und die Schale fein reiben. Die Knoblauchzehen schälen und sehr fein hacken, die Petersilie waschen, trocken schleudern und ebenfalls fein hacken. Alle Zutaten miteinander vermischen und über das Fleisch oder Gemüse geben. 

















Eine Dekoidee zwischendurch: in den kleinen Teelichthalter aus Marmor kann man auch Gewürze servieren. Ich finde es sieht besonders elegant und interessant ausJ




Zum Abschluss an das phantastische Essen gab es einen Espresso. Ein Dessert gab es nichtJ



Appetit bekommen? Probiert die Gremolata unbedingt aus, es ist einfach in der Zubereitung und geschmacklich ist es eine Wucht!J


Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende! Genießt den Sommer!JJ

Kasia






Samstag, 26. Juli 2014

simple avocado breakfast



Heute hatten wir Lust auf ein ganz einfaches Frühstück!J Im Sommer ist es ein absoluter Genuss frisches Gemüse und Obst zu essen, das Gemüse und die Kräuter entfalten ihr volles Aroma und viel mehr braucht man nicht. Etwas Gewürz wie ein besonderer Salz und Pfeffer genügen völlig. 











Für Dieses Frühstück habe ich folgende Zutaten verwendet:

Pro Person
1 reife Avocado 
vier Datteltomaten
zwei mini Gurken (sie schmecken sehr aromatisch)
2 weich gekochte Bio-Eier
etwas Rucola, Dill, Koriander, Petersilie
Meersalzflocken und grob gestossenene, exotische Pfeffermischung


Köstlich! 



Ich wünsche Euch eine schönes Wochenende!J

Kasia

Dienstag, 26. November 2013

Allspice banana bread


Nicht jeder mag es, das Bananenbrot. Ich mag es sehr gern:) Und jedesmal, wenn ich Bananen habe, die wir aus irgendeinem Grund nicht rechtzeitig gegessen haben und sie schon so reif sind, dass sie sich selbst karamellisieren dann backe ich das Bananenbrot. Eigentlich ist es ein Kuchen oder eine Mischung aus Brot und Kuchen und zwei Voraussetzungen muss es erfüllen: saftig sein und nach Banane schmecken. Es schmeckt wunderbar zum Frühstück mit Kaffee oder Tee, es kann getoastet werden und mit Butter und Konfitüre gegessen werden, natürlich schmeckt es auch pur...

Ich habe schon sehr viele Bananenbrote gebacken, um ehrlich zu sein, backe ich jedesmal ein anderes...es gibt so viele Rezepte, mal mit Schokolade, mal mit Nüssen, mal mit Kokosflocken. Diesmal habe ich passend zu der vorweihnachtlichen Zeit eins mit Lebkuchengewürz gebacken. 
Das Rezept habe ich zufällig bei Pinterest gefunden, das Photo war sehr ansprechend:) Ein bisschen habe ich das Rezept nach meinen Wünschen verändert. Ich habe keine Streusel gemacht, habe die Butter zerlassen und zusätzlich 1/4 TL Backpulver dazu gegeben.  Hier ist das originale Rezept zu finden.


manchmal passt dazu Orangenkonfitüre...




meistens genieße ich das Bananenbrot nur mit einem meiner Lieblingstee Earl Grey oder grünem Tee Earl Grey Sencha einer gewissen bekannten französischen Marke;) 


Nie każdy lubi chlebek bananowy. Ja lubię go bardzo :) I za każdym razem kiedy mam banany, ktore nie zostały na czas zjedzone i sa już tak dojrzałe, ze maja prawie smak karmelu, piekę z nich chlebek bananowy. Chlebek bananowy właściwie jest ciastem lub mieszanką chleba i ciasta. Nieważne jednak co to jest, ważne, że musi spełniać dwa warunki: być soczyste i mieć wyraźny smak bananow. Świetnie smakuje na śniadanie z kawą lub herbatą, na drugi dzień po upieczeniu można go opiec w toasterze i zjeść z masłem i konfiturą. 

Chlebek bananowy piekłam już wiele razy, szczerze mówiąc, za każdym razem piekę inny ... jest tak wiele przepisów  z czekoladą, z orzechami, z płatkami kokosowymi... Tym razem wybrałam ten z przyprawami do piernika, żeby dopasować go na czas przedświąteczny.
Przepis znalazłam przez przypadek na Pinterest, zdjęcie było ładne:) Przepis zmieniłam wg swoich upodobań: stopiłam masło, dodałam 1/4 łyżeczki proszku do pieczenia i nie zrobiłam kruszonki. Oryginalny przepis można znaleźć tutaj.

Czasami zajadam go z konfiturą pomarańczową ale najbardziej smakuje mi tylko z jedną z moich ulubionych herbat, czarną Earl Grey lub zieloną Earl Grey Sencha od znanej francuskiej firmy;)



Ich wünsche Euch einen schönen sonnigen Dienstag, bei uns scheint den ganzen Tag die Sonne:))

Kasia




Freitag, 4. Oktober 2013

national cinnamon bun day in Sweden








Heute ist der nationale Kanelbuller Tag in Schweden! Kaum zu glauben oder? Warum gibt es nicht einen Tag, an dem man Essen feiert in Deutschland oder Polen?  Ich glaube jeder Foodie wäre begeistert. 
Kasia hat es vorgemacht und ihr findet auch ein Rezept und Einleitung auf dem Blog Ihres Partners.

Ich liebe die Kanelbuller und backe sie sehr, sehr oft. Hinzu kommt, dass der Hefeteig eigentlich am gesündesten von allen Teigen ist, er hat am wenigsten Zucker, Fett...na ja, am wenigsten von
allem. Ich werde demnächst mit Euch meine Version teilen, ich zeige Euch mein Rezept eine genaue Einleitung. Für diejenigen, die sich nicht an Hefeteig trauen, versucht es einfach, es ist nicht schwer. Und ihr werden von euren Ergebnissen begeistert sein...


Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende voller Sonne! 

Kasia



Mittwoch, 11. September 2013

Ratatouille



Es ist ein Sommerschmorgericht, was hauptsächlich aus Auberginen, Zucchini, Tomaten, Paprika,  Gewürzen und frischen Kräutern gemacht wird. Es kennt jeder, jeder hat es irgendwo schon gegessen, dem einen schmeckt es, dem anderen nicht so. Manchmal, wenn es deftiger sein soll, gebe ich etwas Hackfleisch dazu. Mit der Zeit ist mein eigenes Rezept erstanden, mit den Gewürzen, die wir mögen, mit manchen Zutaten so wie wir sie mögen. 
Es ist unser Lieblingsgericht im Sommer, ich koche es praktisch jede Woche und es wird niemals  langweilig. Ich koche es auch im Herbst und Winter, nur dann nehme ich immer sehr gute Tomaten aus der Dose. Und weil es so ist und alle unsere Gäste, die dieses Gericht bei uns gegessen haben, begeistert sind, möchte ich mein Rezept mit denen von Euch teilen, die Interesse daran haben:)





Ratatouille 





4 Prs. 
2-3 Zehen Knoblauch
2 große weiße Zwiebel
2 Auberginen
2 Zucchini (am besten gelb)
2 Dosen Tomaten (oder 6 große, reife, bio Fleischtomaten)
1 EL Tomatenmark oder Tomatenpüree aus Sonnengetrockneten Tomaten
500 g rote Spitzpaprika
frische Kräuter wir Rosmarin und Thymian
Meersalz 
frisch gemahlener Pfeffer
1/4 TL Piment d´Espelette 
1/4 TL Zimt
1/4 TL Kreuzkümmel
1/4 TL gem. Koriander
Olivenöl 
1 EL Butter (optional)
250 g Hackfleisch vom Rind (optional)


Als erstes die Aubergine waschen und und in große Würfeln schneiden. In eine Schüssel geben und gut salzen. Beiseite stellen. Das Salz entzieht der Aubergine die Bitterstoffe und macht sie weicher. Paprika in Streifen, Zucchini in gleiche Stücke wie dei Obergine schneiden. 
Zwiebel in Ringe und Knoblauch fein schneiden, in Olivenöl mit Butter auf schwacher Hitze golden andünsten, so ca. 10 Minuten, damit die Zwiebel leicht karamellisiert. Wenn man Fleisch dazu geben will, ist das jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. Also Zwiebel rausnehmen und das Fleisch kross anbraten. Den Tomatenmark zugeben und kurz mit braten. Jetzt die Gewürze: Koriander, Zimt, den Kreuzkümmel und Piment d´Espelette dazugeben und ca. eine Minute anbraten lassen, damit die Aromen freigesetzt werden. Die Zwiebel wieder dazu geben, die Paprikastreifen und die Dosentomaten hinzufügen. Eine der Tomatendosen mit Wasser fühlen und ebenfalls in den Topf geben. Langsam aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und zugedeckt sanft schmoren lassen. In der Zwischenzeit die Aubergine trocken tupfen und etwas Olivenöl dazugeben und gut vermischen. Ich mache es immer so, da sonst die Aubergine viel Fett saugt. In einer Pfanne dunkelbraun anbraten. So gibt die Aubergine dem Ratatouille einen schönen rauchigen Geschmack. Die Zucchinistücke dazu geben und weiterschmoren. Wenn die Zucchini halbgar ist, den Topfdeckel entfernen und die Aubergine dazu geben, mit Salz und Pfeffer würzen und das Gemüse gar werden lassen. Das Ratatouille soll eine cremige Konsistenz bekommen, nicht zu viel Flüssigkeit aber auch nicht zu wenig. 

Ich hoffe es gefällt Euch meine Version von Ratatouille, es klingt vielleicht nach viel oder kompliziert, ist es aber nicht, glaubt mir, Ihr werdet begeistert sein! :)

*Ich serviere meistens Basmatireis gekocht einer Prise Kardamom dazu, aber es schmeckt auch mit frischem Weißbrot sehr gut:)

Bon Apétit! 




Ich wünsche Euch eine wunderschöne Woche:)

Kasia





* die Idee mit dem Kardamom im Reis habe ich von Patrycja und Ihrem wunderschönen Blog Trufla.


Freitag, 23. August 2013

Lavendel...süß oder salzig?


Ja das gibt es, auch salzig:) Als ich das Photo von einer Scheibe Brot mit Lavendelbutter und Tomaten gesehen habe, wurde ich neugierig. Tomaten sind sowieso mein Lieblingsgemüse, Lavendel mag ich auch, bisher kannte ich ihn eigentlich nur in Süßspeisen als Duftkissen, Badesalz oder Handcreme:) Als ich es zum ersten Mal gegessen habe, wusste ich sofort, es war nicht zum letzten Mal:)



Tomatenbrot mit Lavendelbutter



1 Scheibe weißes Landbrot oder Sauerteigbrot
1 EL gute Süßrahmbutter
1 Stängel Lavendel
Fluer de Sel
gute, aromatische Tomaten 

Die Butter mit Salz (Menge nach Geschmack) und Lavendelblüten vermengen, die Brotscheibe damit bestreichen und mit Tomatenscheiben belegen. Ein Paar Lavendelblüten und Ein Paar Salzflocken über die Tomatenscheiben streuen. Genießen!

Bon Apétit! 



Lavendelmousse 



4 Pers. 

250 ml Sahne
4 Stängel Lavendel
4 Blatt weiße Gelatine
6 Eigelbe
4 EL Puderzucker
200 g weiße Schokolade


Die Sahne mit den 4 Lavendelstängel aufkochen und abkühlen lassen. Durch ein Sieb passieren, um das Lavendel zu entfernen. Die Gelatine im kalten Wasser einweichen.
Die Eigelbe mit dem Puderzucker über heißes Wasser zum hellen Schaum schlagen. Die Schokolade mit 5 EL Lavendelsahne auf kleinster Hitze schmelzen lassen. Die eingeweichte Gelatine ausdrücken und zu der geschmolzenen Schokolade geben. Die Schokolade zu den aufgeschlagenen Eigelben geben. Die abgekühlte Lavendelsahne steif schlagen und zu der Schokolade und den Eigelben geben. Den Lavendelmousse in eine Schüssel geben uns ca. 8 Std. kalt stellen, am besten über die Nacht im Kühlschrank kühlen. 

Bon Apétit! 

Servieren kann man den Muosse mit Karamellbruch und Obst. 


Ich wünsche Euch einen schönen Freitag! Bald ist Wochenende:)

Kasia



Mittwoch, 7. August 2013

Taboulé



Es ist ein Salat, der an  heißen Tagen sehr gern gegessen wird. Er kommt ursprünglich aus der libanesischen Küche und wird als Vorspeise oder Zwischengericht gereicht. Die frische Petersilie, Minze und Zitronensaft verleihen ihm einen sehr erfrischenden Geschmack. Er ist wunderbar als Beilage zum Grillen geeignet aber ich würde ihn gut zu einem Picknick mitnehmen. 

Ich habe viele verschiedene Versionen von Taboulè ausprobiert, habe ihn mit Hirse, Bulgur, Couscous und sogar mit Quinoa gemacht. Sie alle waren vorzüglich:-)


Diese Version ist eine Edelversion von einem Taboulè und wirklich fantastisch! Durch die Zugabe von Pinienkernen ist er nussig und durch die Zugabe von dem arabischen Gewürz Ras el Hanout schön pikant. Das Rezept stammt aus dem tollen Buch von Christian Rach " Das Kochgesetzbuch". 
Ich habe das Rezept ein bisschen verändert. Danke Herr Rach! :-)




Taboulé



Für 2 Pers.

150 g Couscous
1/2 TL Ras el Hanout (Kreuzkümmel ersatzweise)
300 ml Hühnerfond
Saft von einer Zitrone
3 aromatische Tomaten
3 kleine Bio Gurken
1 großes Bund glatte Petersilie
ein Paar Blätter Minze
3 EL sehr gutes Olivenöl
60 g Pinienkerne
Salz und frischer Pfeffer


Couscous, Salz, Pfeffer, Ras el Hanout in einer tieferen Schüssel vermischen, mit dem kochenden Hühnerfond übergießen. Den Zitronensaft dazugeben und alles gut vermengen. Den Couscous etwas 25 Minuten quellen lassen und ab und zu umrühren. In der Zwischenzeit die Tomaten und die Gurken waschen und in kleine Würfeln schneiden. Die Kräuter waschen, trocken schleudern und fein hacken. Die Tomaten, Gurken, die Kräuter und das Olivenöl zu dem Couscous geben und umrühren. Den Salat eventuell nochmal mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft abschmecken. Den Salat etwa 10 Minuten durchziehen lassen. In der Zeit die Pinienkerne in einer heißen Pfanne ohne Öl golden rösten. Das Taboulè auf den Tellern oder in den Schüsseln anrichten und mit Pinienkernen bestreuen.

Fertig!

Bon Apètit:-)


Ich wünsche Euch eine schöne verbleibende Woche!

Kasia











Mittwoch, 24. Juli 2013

Zucchini-Fritter




Sehr einfach! Sehr lecker! Probiert es selbst:-)



Zucchini-Fritter




Für 2 Personen 

400 g Zucchini
3 Eier
3 EL Mehl
1/4 TL Backpulver
Salz
frischer Pfeffer
Öl zum braten (kein Olivenöl)

Zucchini waschen und nach belieben entweder grob reiben oder in dünne Scheiben raspeln.
Mehl, Eier, Backpulver, Salz und Pfeffer gut verrühren, Zucchini dazu geben und kurz unterrühren. In einer Pfanne Öl erhitzen, mit einem großen Löffel den Zucchiniteig in die Pfanne geben und goldgelb ausbraten. Die Plätzchen erst wenden, wenn der Rand sich goldgelb verfärbt hat. Die Plätzchen auf einem Küchenkrepp entfetten lassen. 

Zum servieren habe ich verschiedene Varianten ausprobiert: 
- sie schmecken super mit Räucherlachs Scheiben
- man kann sie mit einer Gurkenraita essen
- mit einer selbstgemachten Tzatziki-Sauce 
- mit einem Joghurt-Wasser-Minze Getränk
- mit Joghurt-Minze-Sauce und Ajvar

Alle Varianten sind wirklich lecker!

Bon Appétit!



Ich wünsche Euch einen wundervollen Tag und genießt den Sommer!

Kasia



Freitag, 19. Juli 2013

Strawberry Granita



Granita kommt ursprünglich aus Sizilien und wird aus Zuckersirup und Zitronensaft zubereitet. 
Es ist eine erfischende Süßspeise und wird gern zum Frühstück serviert. Da Zitronen bekannterweise sehr sauer sind, muss man Zucker dazugeben. Bei den Erdbeeren vom dem Hofladen um die Ecke war es nicht nötig. Sie waren auch so saftig, süß und aromatisch. 
Meine Granita habe ich komplett ohne Zucker gemacht, aber die Erdbeeren sind nicht immer sooooo süß wie gerade jetzt :-)



ErdbeerGranita 





500 g reife Erdbeeren
50 g Zucker (wenn die Erdbeeren nicht sehr süß sind)
50 g Wasser (wie oben)

Den Zucker und Wasser in einem kleinen Topf aufkochen und köcheln lassen bis sich der Zucker gelöst hat. Abkühlen lassen. Die Erdbeeren pürieren, mit dem Zuckersirup verbinden und in einer flachen Auflaufform für einige Stunden in den Gefrierfach stellen. Zwischendurch mit einer Gabel lockern damit es eine homogene Masse entsteht. Nach ca. 5 Stunden ist die Granita fertig, vor dem servieren nochmal mit der Gabel lockern.

Bon Appétit!

Übrigens man kann eine Granita aus vielen anderen Obstsorten wie Wassermelone, Himbeeren, Ananas, Birnen, Blaubeeren, Kiwi usw. machen. Wenn man gerade kein Obst zur Hand hat, kann man eine Granita aus Kaffee oder Kokosnuss oder sogar aus Champagner und Rosenblätter machen. Der Kreativität sind wie immer keine Grenzen gesetzt:-)


Ich wünsche Euch einen schönen Freitagabend! 

Kasia



Sonntag, 7. Juli 2013

Grillsaucen - besser geht´s nicht...


...weil sie so phantastisch anders sind. Die Saucen aus der Flasche können mit den selbstgemachten nicht konkurieren. Das ist meine Meinung. Ich weiß, es gibt Leute, die wollen alles schnell und unkompliziert haben, sie wollen nicht mehr Zeit als nötig in der Küche verbringen und würden sagen, dass es den Aufwand nicht lohnt. Aber diese Leute haben das Selbstgemachte nicht probiert... Ich mache es gern, ich liebe es in der Küche zu experimentieren, neue Sachen auszuprobieren oder alte Sachen zu verändern. Und am Ende kommt das schönste, was ein Foodie sich wünschen kann: die Anerkennung :-)




Rotwein-Zwiebelsauce




500 g rote Zwiebel
4 EL Olivenöl
150 ml kräftigen Rotwein
200 ml Bratenfond

Die Zwiebel in Ringe schneiden und in Olivenöl weich dünsten. Mit dem Rotwein ablöschen und einkochen lassen. Den Bratenfond hinzufügen und ebenfalls stark einkochen lassen. Diese Sauce schmeckt lauwarm aber natürlich auch kalt. Sie passt super zum Rindfleisch.

Fertig!



Mangoketchup




1 Mango, sehr reif
Saft von 1/2 Zitrone
75 g Rohrzucker
1 EL Tomatenmark
30 ml Obstessig
1 Dose guter Tomaten ( ich habe die San Marzano Tomaten verwendet)
1 Stück Ingwer (2 cm)
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
1 EL Öl
1/2 TL piment déspelette (oder andere Chiliflocken)
1 TL Kardamomkapseln
2 Gewürznelken
1 Lorbeerblatt
1/4 TL gemahlenen Zimt
1 Pimentkorn
1 TL Currypulver
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Die Mango schälen, das Fruchfleisch vom Stein lösen und in kleine Stücke schneiden. Die Mangostücke in einer Schüssel mit dem Zitronensaft, dem Rohrzucker, Tomatenmark und Essig 1 Stunde ziehen lassen. Inzischen den Knoblauch und die Zwiebel klein schneiden, den Ingwer schälen und reiben oder sehr fein hacken.
Das Öl in einem Topf erhitzen, die Zwiebel mit dem Knoblauch und dem Ingwer bei mittlerer Hitze andünsten. Dann Chili, Kardamom, Nelken, Lorbeerblatt, Zimt, Piment und Curry zugeben und kurz rösten bis die Gewürze ihr Aroma frei gegeben haben. Die Dosentomaten und die Mangomischung dazugeben, einmal aufkochen. Vorsicht! Die Sauce kann spritzen. Die Hitze reduzieren und 1 Stunde sämig einkochen lassen. Danach die Nelken, Lorbeer, Piment und den Kardamom entfernen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Der Mangoketchup passt sehr gut zu jeder Sorte Fleisch, gegrilltem Gemüse und zum kaltem Aufschnitt auf´s Brot:-)

Fertig!



Eingelegte Gurken





1 kg Gurken
1 L gutes Wasser ( am bestem stilles Mineralwasser)
1 EL Meersalz
1 großer Stängel Dill
10 Zehen Knoblauch
1 Pimentkorn
1 TL schwarzer Pfefferkörner

Das Wasser mit dem Salz aufkochen. Den Pfeffer und den Piment zum Wasser geben. Die Gurken gut waschen und in ein Gefäß am besten aus Glas oder Ton (sg. Guurketopf) stehen sehr eng stopfen. Zwischendurch die Knoblauchzehen und den Dill einarbeiten. Das Wasser in das Gefäß mit den Gurken eingießen. Den Gurkentopf in der Wärme aber nicht in der Sonne stehen lassen. Die Gurken sind je nach Wärmegrad in Eurer Küche nach 2-3 Tagen fertig. Bereits am nächsten Tag kann man sie schon essen, aber das volle Aroma und die Säure entwickeln sie erst nach der o.g. Zeit.
Die Gurken sind wunderbar als Beilage zum Grillen, schmecken super zum sonstigen Mittagessen oder einfach zum Butterbrot mit Käse oder... ihr wisst doch selbst wie man die Gurken wegkriegt:-)

Fertig!





Ich hoffe, jeder von Euch findet irgendwas für seinen Geschmack und macht sich bei Euren Gästen beliebt. Unsere Gäste haben es geliebt! 

Ich wünsche Euch viele schöne Grillabende mit tollen Beilagen!
Kasia


Rezepte gesehen bei Elle Bistro und Living at Home und für mich leicht verändert

Samstag, 29. Juni 2013

Kirsch-Clafoutis


Das Wetter ähnelt heute mehr dem Herbst als dem Sommer. So hat man nicht unbedingt große Lust auf lange Spaziergänge im freien. Lieber bleibt man zu Hause, trinkt einen guten Tee und lässt sich von einem Klassiker der französischen Küche verwöhnen. Clafoutis! Es ist ein Dessert, eine Mischung aus Auflauf und Kuchen, der nicht nur mit Obst lecker schmeckt. Die klassischen Clafoutis werden mit Kirschen zubereitet, man kann aber anderes Obst wie Aprikosen, Sauerkirschen, Pflaumen oder ähnliches nehmen. Die Alternative sind herzhafte Clafoutis, anstatt Obst nimmt man z. B. Zucchini, Pilze, Spinat, Speck, je nach persönlichem Geschmack.

Bei mir gibt es heute den Klassiker, die Kirsch-Clafoutis!


Kirsch-Clafoutis



6 Portionen

600 g Süßkirschen
160 g Butter
180 g Zucker
75 g Mehl
150 g gemahlene Mandeln
Salz
1/4 Tonka Bohne
2 Eier
150 ml Milch
50 g Mandelblättchen
Puderzucker

Die Kirschen entsteinen. 10 g Butter zerlassen, 6 feuerfeste flache Förmchen dünn damit auspinseln und mit etwa 40 g Zucker ausstreuen. Die Kirschen darin verteilen. 80 g Butter in einem kleinen Topf erhitzen und leicht bräunen. Mehl, 100 g Zucker, gemahlene Mandeln, 1 Prise Salz  und Tonka in einer Schüssel mischen. Die Eier mit der Milch verquirlen und mit der gebräunten Butter unter die Mehlmischung rühren. Den Teig über den Kirschen verteilen. Die restliche Butter zerlassen, mit den Mandelblättchen und dem restlichen Zucker mischen und auf den Clafoutis verteilen. Clafoutis im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad auf der 2. Schiene von unten 25-30 Minuten backen.  Clafoutis mit Puderzucker bestäuben und noch lauwarm  servieren.

Bon Appétit! 

Ich wünsche Euch einen schönen und entspannten Samstag:-)

Kasia

* das Rezept habe ich bei Essen&Trinken gefunden und nach meinem Geschmack verändert

Samstag, 15. Juni 2013

Holunderblütensirup / elderflower cordial



Holunder ist eine sehr spendable Pflanze, man kann sich zweimal im Jahr an ihr bedienen. Im Juni gibt Blütendolden. Aus diesen zarten Blüten kann man einen Sirup herstellen, den man zu verschieden Süßspeisen wie Eis oder Sorbet oder ähnliches geben kann. Man kann Gelees, Mousse, Panna Cotta, Kuchen machen, es gibt schon wieder so viele Möglichkeiten wie mit Rhabarber oder Spargel. 
Im August und September gibt es Beeren. Daraus macht man ebenfalls einen Sirup oder Kompott. Es ist eher ein Medikament als Genussmittel. Es wirkt gegen eine Erkältung, Infektionen,  es soll gegen Halsschmerzen oder Nebenhöhlenentzündung helfen. 

Hier ist mein Rezept für den Klassiker Holunderblütensirup:



Holunderblütensirup




2 kg Zucker
2 Liter stilles Mineralwasser
2 Zitronen
30-40 Holunderblüten

Zucker mit Wasser aufkochen und solange köcheln lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den Zitronensaft hinzugeben und den Sirup etwas abkühlen lassen. Die Holunderblütendolden ggf. von kleinen Insekten befreien und die Blüten unmittelbar an dem grün abscheiden. Andernfalls  kann das Endergebnis ggf. etwas bitter ausfallen;-)  Die Blüten in den Sirup geben und 4-5 Tage im Kühlschrank ziehen lassen. Danach den Sirup erhitzen und durch ein feines Sieb in sterilisierte* Flaschen füllen und gut verschließen. 

Fertig! Jetzt könnt ihr den Sirup nach Herzenslust in Eure Drinks, Desserts, Gelees, Mousse, aufs Eis oder wo auch immer geben! :-)) 


Ich wünsche Euch einen wunderschönen Restsamstag und genießt das Wochenende! 

Kasia


* sterilisierte Gläser oder Flaschen bekommt man wenn man sie mit kochenden Wasser ausspült uns im Backofen bei 100 ° trocknen lässt. 


Samstag, 8. Juni 2013

Gegrillte Burger


Bei uns gib es  keinen Sommer ohne den Grill! Wir probieren viele Sachen auf dem Grill aus, klassisches grillen, rösten, braten, dünsten aber auch räuchern! Es ist einfach und soooo gut. 
Wir bereiten alles mögliche auf dem Grill zu, Fleisch, Gemüse, Fisch, Meeresfrüchte, usw.
Heute Abend gab es Burger. Das besondere daran war, wir haben sie über Kirschholzspähne kurz angeräuchert. Dadurch haben sie den besonderen rauchigen Geschmack bekommen. Phantastisch! 



Gegrillte Burger




Für 4 Personen

500 g Rinderhack
1 Schallote, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1 EL Senf (nach Geschmack, ich gebe den mittel scharfen)
1 Ei
1 gute Prise Piment d´espelette (optional)
1/2 TL Salz
Pfeffer aus der Mühle


Hamburger Brötchen
8 Scheiben gegrillten Bacon
Salat
rote Zwiebel
Gurke
Tomaten
Senf
Ketchup
selbst gemachte Soßen (optional)
gegrillter grüner Spargel (optional)
Relish, z.B. Tomatenrelish oder Paprikarelish

Das Fleisch, das Ei, die Schalotte, den Knoblauch und die Gewürze gut miteinander vermischen, am besten mit den Händen. Aus der Masse vier flache Burger formen und mit Öl bestreichen, damit sie saftig bleiben und nicht am Grillrost kleben. Man sollte darauf achten, dass die Burger wirklich flach sind, sie schrumpfen ein wenig über der Grillhitze und falls sie zu dick geformt sind, werden daraus Buletten! 
Jetzt ist alles von dem Grill und dem persönlichen Geschmack abhängig, wir essen sie gern medium.
Die Hamburger Brötchen kurz auf den Grill legen und anrösten, anschließend beliebig mit den Soßen bestreichen und belegen!

Lasst es Euch schmecken:-)

Ich wünsche Euch einen schönen Abend!

Kasia




Freitag, 24. Mai 2013

Granola zum Frühstück?



Granola ist eine tolle Erfindung! Eine selbstgemachte ist gesund und so lecker! Nach unserem Geschmack und Bedürfnis zusammengestellt. Ich kann mir im Sommer einfach  kein besseres Frühstück vorstellen. 
Bei uns gibt es immer eine Vorratsdose mit Granola, im Winter mit Haselnüssen, getrockneten Apfelringen, Zimt oder Kardamom verfeinert und im Sommer so einfach wie möglich, damit wir das saisonale Obst aus der Region dazu essen können. 


Granola - das Grundrezept




400 g kernige Haferflocken
100 g Mandeln ungeschält
100 g Walnüsse oder andere Nüsse nach Geschmack
8 EL Butter 
250 ml guten Honig

Den Backofen auf 160 Grad vorheizen. Den Honig mit der Butter in einem kleinem Topf vorsichtig erhitzen bis die Butter geschmolzen ist. Die Haferflocken und Nüsse miteinander vermischen und mit der Honig-Butter Mixtur vermengen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gleichmäßig verteilen. Im Ofen  auf der untersten Schiene 15 Minuten backen. Mit einem Holzlöffel gut umrühren und weitere 15 Minuten Backen. Man sollte die Granola jetzt im Auge behalten, weil sie zu diesem Zeitpunkt verbrennen kann. Sie soll knusprig und golden sein und keinesfalls braun. Sonst wird sie bitter!
Wenn es soweit ist, aus dem Ofen nehmen, vom Backblech nehmen und vollständig abkühlen lassen, am besten auf einem Küchentuch oder einem kühlen Backblech.
Damit die Granola immer knusprich und frisch bleibt, sollte sie in einem luftdichten Behälter aufbewahrt werden.

Bon Appétit!




Freitag, 17. Mai 2013

Grünes Spargelrisotto


Die Spargelsaison steckt immer voller Überraschungen, es gibt viele Rezepte für Spargelzubereitung, man kann ihn kochen, gratinieren, grillen, panieren, roh essen, mit Früchten wie Erdbeeren oder Rhabarber verbinden. Ich habe schon viele Rezepte ausprobiert, manche finde ich sehr gut,  manche habe ich einmal und nie wieder gemacht, aber ein Paar von den Spargelgerichten stehen jedes Jahr auf unserer Speisekarte.
Auf dieses Risotto freue ich mich in jeder Spargelsaison. Es ist und bleibt ein Klassiker!  

Grünes Spargelrisotto



Für 2 Personen:

100 g Carnaroli Reis
15 Stangen grünen Spargel
350 ml Spargelfond
50 ml Noilly Prat (Vermouth)
1 Schalotte
1 EL Butter
1 EL Olivenöl
30 g geriebenen Parmesan
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Den Spargelfond aufkochen, die Schalotte schälen und sehr fein schneiden. Den Spargel muss man nicht schälen, hier reicht es die holzigen Enden einfach abzubrechen und den Spargel zu waschen. Den Spargel in etwa 3 cm lange Stücke schneiden. In einem Topf das Olivenöl und 1/2 EL Butter erhitzen und die Schalotte darin farblos andünsten. Den Reis dazu geben und glasig andünsten. Mit Noilly Prat ablöschen und fast komplett reduzieren lassen. 300 ml von der heißen Brühe eingießen und bei mittlerer Hitze einkochen lassen. Es dauert etwa 15 Minuten bis der Reis cremig wird, allerdings sollte der Reis trotzdem noch Biss haben. Ab  umrühren, um die Reisstärke von dem Topfboden zu lösen und im Risotto gleichmäßig zu verteilen. Wenn die Brühe zur Hälfte reduziert ist, die Spargelstücke dazugeben und umrühren. Der grüner Spargel ist weich und es dauert nicht lange, bis er gar ist. Wenn alles soweit ist, den Herd ausstellen, den Topf dennoch auf der heißen Platte stehe lassen, die restliche Butter und den Parmesan zum Risotto geben, salzen, pfeffern und 2 bis 3 Minuten zugedeckt stehen lassen. Die Ruhephase bewirkt, dass das Risotto schön cremig wird.
Auf zwei Tellern anrichten und servieren!

Bon Appétit!




Donnerstag, 9. Mai 2013

Bärlauch & Spargel - eine perfekte Kombination


Für mich könnte die Bärlauch und Spargel Saison etwas länger dauern. Es ist immer so schnell vorbei und man hat nicht alle Rezepte ausprobiert. Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, unsere geliebten Klassiker wie Spargel mit Schinken und Kartoffel, Spargelrisotto, Spargel-Bärlauchsuppe zu kochen aber auch ausgefallene Sachen, wie nach dem heutigen Rezept zuzubereiten.
Ich hoffe es wird Euch auch so gut schmecken, wir waren begeistert!

Seid gespannt auf weitere tolle Rezepte:-)


Bärlauchgnocchi mit gebratenem Spargel



Für 2 Personen

400 g weißer Spargel, möglichst dicke Stangen, geschält
40 g Bärlauch, gewaschen und trockengeschleudert
125 g Ricotta
1 Eigelb
25 g Parmesan gerieben
50 g Mehl
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
2 EL Olivenöl
2 EL Butter
frisch gehobelter Parmesan

Den Gnocchi Teig vorbereiten: den Bärlauch grob zerkleinern und zusammen mit dem Ricotta im Mixer fein pürieren. Eigelb, Parmesan und Mehl dazugeben, mit Salz und Pfeffer kräftig würzen und zu einem glatten Teig verkneten.

Den Spargel schräg in etwa 2 cm breite Stücke schneiden, das Olivenöl und die Butter in einer beschichteten Pfanne zerlassen. Die Spargelstücke darin bei mittlerer Hitze anbraten.

Den Gnocchi Teig in zwei Portionen Teilen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu Rollen formen und in etwa 2 cm lange Stücke schneiden. Die Gnocchi in leicht kochendem Salzwasser etwa 5 Minuten garen.
Mit einem Schöpflöffel die Gnocchi herausheben und zusammen mit dem gebratenem Spargel auf zwei Teller anrichten. Mit der Butter aus der Pfanne beträufeln und mit frisch gehobelten Parmesan und frisch gemahlenen Pfeffer servieren.

Bon Appétit!



Quelle: Elle Bistro 2008

Montag, 6. Mai 2013

Bärlauchsuppe


Es ist die einfachste Bärlauchsuppe aller Zeiten! Man braucht nicht viele Zutaten und sie ist schnell gemacht:-)



Bärlauchsuppe





Für 4 Personen:
1,5 Liter Spargelfond* oder Gemüsebrühe
250 ml Sahne
1 Bund Bärlauch (etwa 100 g)
1 EL Mehl
2 EL mildes Öl ( ich habe Haselnussöl verwendet)
1 TL Zitronensaft
salz und Pfeffer


Von der Gemüsebrühe oder Fond einige Esslöffel aufheben. Die Gemüsebrühe oder den Spargelfond mit der Sahne (ich hebe immer Spargelwasser auf, um für Suppen oder für Risotto zu verwenden) aufkochen, die Hitze reduzieren, das Öl mit dem Mehl gut verrühren und zu dem Fond geben. Den Bärlauch zerkleinern und mit dem Pürierstab und etwas Fond pürieren. Den Bärlauch zum Fond geben und kurz erhitzen aber nicht mehr kochen. Man kann die Supper mit dem Pürierstab kurz aufschäumen, es sieht auf den Tellern sehr hübsch aus:-) 


Bon Appétit



* Spargelfond ist nichts anderes als Wasser in dem man Spargel gekocht hat. Ich gebe zu dem Wasser je 1 TL Zucker und Salz und 1 EL Butter.

Freitag, 3. Mai 2013

Guacamole


Avocado ist eigentlich eine Frucht. Viele zählen sie zu den Gemüsesorten, weil sie nicht süß oder sauer ist. Man kann mit Avocado unzählige Sachen anstellen, wie Dips, Smoothies und Dressings machen, eine Suppe kochen, als Beilage zum Fleisch, wenn man keine Kohlenhydrate essen will und sogar Kuchen, Brownies, Muffins, Pies, Desserts und Eis machen...

Bei mir gibt es heute den Klassiker, den jeder kennt, sich aber nicht traut ihn zu machen. Glaubt mir, einfacher geht es nicht. Eine Voraussetzung gibt es allerdings: reife Avocados!
Es ist nicht so einfach, was wir hier in Deutschland bekommen, sind oft, hart wie Steine, grüne oder schwarze Brocken. Da vergeht einem gleich die Lust auf eine selbstgemachte Guacamole;-( 
Ich habe einen Tipp für Euch: kauft sie trotzdem, wickelt sie in Zeitungspapier ein und lasst sie für zwei oder drei Tage in Ruhe. Genauso gut eignen sich Äpfel. Sie strömen Reifegas aus und jedes Obst, was sich in der Nähe befindet, wird schnell reif. Dafür braucht man ca. 2-3 Tage.

Wenn ihr dieses Rezept ausprobiert habt, werdet ihr die Wartezeit gern in Kauf nehmen.


Guacamole


2 reife Avocados
1 rote Zweibel
1 Limette
1 kleine Chillischotte
2 Knoblauchzehen
1 kleinen Bund Koriander
Salz
Pfeffer

Die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen und sehr fein schneiden, die Chillischotte halbieren, entkernen und ebenfalls sehr fein hacken, die Limette auspressen.
Den Koriander nicht zu fein hacken.
Die Avocados in der Schale halbieren, mit einem scharfen Messer den Kern einschlagen, das Messer leicht drehen und so den Kern entfernen. Zur Not kann man den Kern mit einem Löffeln rausnehmen.Es ist aber so einfacher:-)
Die Avocadohälften mit einem Teelöffel aus der Schale lösen und zusammen mit der Zwiebel, dem Knoblauch, der Chillischotte, der Hälfte von dem Limettensaft in einer Schüssel zu einer groben Masse vermengen. Koriander dazugeben, nochmal vermengen und mit dem restlichen Limettensaft, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
Wir mögen die Guacamole in der Konsistenz von dem Bild. Wer jedoch eine samtige und glatte Guacamole bevorzugt, sollte die Avocados mit einer Gabel zerdrücken und glatt rühren.

Dieser Dip passt herrvoraged zum gegrillten Fleisch oder Gemüse, zu Tortilla Chips, zur rohen Gemüsesticks, oder sogar einem Hamburger:-)

Bon Appètit:-)